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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist ein Erinnerungsort der deutschen und europäischen Zeitgeschichte. Sie befindet sich auf dem Gelände der DDR-Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn an der Autobahn Berlin – Hannover, einem der westlichsten Punkte an der ehemaligen Systemgrenze zwischen dem kommunistischen Herrschaftsbereich und den demokratischen Staaten des Westens. 

Die GÜSt Marienborn war integraler Bestandteil des nahezu lückenlos überwachten Grenzsicherungssystems der DDR. Als Trennwand und Nadelöhr zwischen Ost und West markierte sie eine Nahtstelle im „Eisernen Vorhang“, an der die Spaltung Deutschlands, Europa und der Welt in zwei gegensätzliche Lager manifest wurde. 

Wesentlicher Bestandteil der Gedenkstätte ist das Grenzdenkmal Hötensleben, etwa 17 Kilometer südlich gelegen, das die Grenzbefestigungsanlagen der DDR im Zustand von 1989 dokumentiert.

 

 

 

Aktuelle Zugangsregelungen für Besucher:innen während der Corona-Pandemie

Aktuell gelten auf dem Gelände der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn keine besondere Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus.

Lediglich Schulklassen, die uns im Rahmen von Projekttagen und Workshops besuchen, bitten wir um das Tragen von medizinischen beziehungsweise von FFP-2-Masken in den Veranstaltungsräumen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Energiesparmaßnahmen für den Besucherverkehr bis zum 28. Februar 2023

Ab dem 10. November ist der ehemalige Kommandantenturm bis zum 28. Februar 2023 aufgrund von Energiesparmaßnahmen für den Besucherverkehr gesperrt.…

Ausstellung im Landtag

Landtag von Sachsen-Anhalt zeigt Wanderausstellung „Politische Strafjustiz in der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR – Sachsen-Anhalt“

Die gemeinsam von der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt und dem Ministerium für Justiz und Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt präsentierte…

MoCom: Motion Comics als Erinnerungsarbeit. Ein Projekt von und für junge Menschen in West- und Ostdeutschland mit und ohne Migrationserfahrung

 

Bis Ende 2023 werden im MoCom-Projekt vier Motion Comics zum Thema "Grenzerfahrungen“ entstehen. Vier Gruppen von jungen Menschen widmen sich jeweils einem Oberthema: Grenzübertritte, Flucht und Ausreise, Geteilte Geschichte(n), Ankommen in der Fremde. Gemeinsam sammeln sie Materialien und erarbeiten Manuskripte für Motion Comics, die dann mit Künstler:innen konzeptionell und visuell umgesetzt werden. Die Jugendlichen begleiten die visuelle und akustische Ausgestaltung der Motion Comics, stellen sie in öffentlichen Screenings online vor und informieren darüber in sozialen Netzwerken.

Gleichzeitig sind junge Menschen auch die Zielgruppe für Motion Comics, die eine ideale Form der niedrigschwelligen Wissensvermittlung über Internetplattformen und soziale Medien darstellen. Motion Comics sind digitale, bewegte Bildgeschichten mit Text und Ton, deren Potential für die historisch-politische Bildungsarbeit verstärkt genutzt werden soll. Das Projekt schafft Zugänge, um junge Menschen mit ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründen für die jüngere deutsche Geschichte zu interessieren und Parallelen aufzuzeigen.

Die Idee für das MoCom-Projekt entstand, nachdem Dr. Anja Werner (Historikerin) und Dr. Sarah Fichtner (Sozialanthropologin) 2020 aus Sicht zweier Kinder Erinnerungen an Geisterzüge in Ost- und West-Berlin im Motion Comic „Geisterzüge“ zusammenbrachten – illustriert von den Künstler:innen Azam Aghalouie und Hassan Tavakoli.

Das MoCom-Projekt wird organisiert und gefördert von der Gedenkstätte Deutsche Teilung / Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt. Im Rahmen des Bundesprogramms „Jugend erinnert“, Förderlinie SED-Unrecht, wird das Projekt gefördert von den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Projektleitung: Lisa Hölscher. E-Mail: Projektleitung.MoCom@erinnern.com

Konzeption und inhaltliche Beratung: Dr. Sarah Fichtner (Sozialanthropologin) und Dr. Anja Werner (Historikerin)

Weitere Informationen zum Projekt:

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Gedenkstättenfahrten in Sachsen-Anhalt sind zu 100 Prozent gefördert

Der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Dr. Kai Langer, und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung, die mehr Schulen dazu anregen soll, die Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt zu besuchen. Als Anreiz übernimmt die Landeszentrale für politische Bildung für befristete Zeit vollständig die Kosten für Gedenkstättenfahrten.

Seit 2009 wird die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn anteilig gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Im Dezember 2011 wurde die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn mit dem Europäischen Kulturerbesiegel der Europäischen Union ausgezeichnet.