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Willkommen auf der Homepage der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist ein Erinnerungsort der deutschen und europäischen Zeitgeschichte. Sie befindet sich auf dem Gelände der DDR-Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn an der Autobahn Berlin – Hannover, einem der westlichsten Punkte an der ehemaligen Systemgrenze zwischen dem kommunistischen Herrschaftsbereich und den demokratischen Staaten des Westens.

 

Die GÜSt Marienborn war integraler Bestandteil des nahezu lückenlos überwachten Grenzsicherungssystems der DDR. Als Trennwand und Nadelöhr zwischen Ost und West markierte sie eine Nahtstelle im „Eisernen Vorhang“, an der die Spaltung Deutschlands, Europa und der Welt in zwei gegensätzliche Lager manifest wurde.

 

Wesentlicher Bestandteil der Gedenkstätte ist das Grenzdenkmal Hötensleben, etwa 17 Kilometer südlich gelegen, das die Grenzbefestigungsanlagen der DDR im Zustand von 1989 dokumentiert.

 

 

Seit 2009 wird die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn anteilig gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Im Dezember 2011 wurde die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn mit dem Europäischen Kulturerbesiegel der Europäischen Union ausgezeichnet.

Aktuelles

Aus Anlass des 30. Jahrestages der Öffnung der innerdeutschen Grenze im Jahr 1989 finden in der Region um Helmstedt und Marienborn mehr als 50 Veranstaltungen statt. Um die geplanten Veranstaltungen im Jubiläumsjahr terminlich zu koordinieren und inhaltlich abzustimmen haben Vertreterinnen und Vertreter von Kommunen, Vereinen, Bildungs- und Kultureinrichtungen sowie ehrenamtlich Engagierte der Region eine bundeslandübergreifende Arbeitsgruppe gebildet. Der gemeinsame Veranstaltungsflyer „Wahnsinn!" 30 Jahre Grenzöffnung wurde am am Freitag, dem 17. Mai 2019, in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn  der Öffentlichkeit präsentiert.

Den Flyer können Sie sich hier herunterladen: Jubiläumsflyer 2019 "30 Jahre Grenzöffnung"

 

 

Dauerausstellung bleibt geschlossen bis Juni 2020

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir erarbeiten eine neue Dauerausstellung.  

Für den Abbau der alten Ausstellung und vorbereitende Baumaßnahmen bleiben die Ausstellungsräume bis Juni 2020 geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Plakat Grenzkohle

Filmvorführung mit Vortrag und Gespräch "Das Geheimnis von Harbke. Operation Grenzkohle" am Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr - in der Orangerie Harbke

Zeit: Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr

Ort: Orangerie im Schlosspark Harbke, Zugang über August-Bebel-Str. 4 und ...

„An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“ Eine Ausstellung der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

15. Juni bis 3. Oktober 2019

Auf elf Tafeln informiert die Ausstellung über das Grenzregime an der innerdeutschen  Grenze,  erläutert  mehrere  Einzelfälle  und  listet  erstmalig  alle  bekannten  Todesfälle mit sachsen-anhaltischem Bezug auf.

68 Frauen und Männer wurden von 1949 bis 1989 im Zusammenhang mit dem Grenzregime an der 342 Kilometer  langen  Grenze  des  heutigen  Landes  Sachsen-Anhalt  zu  Niedersachsen  getötet.  Zusätzlich  kamen  in  diesem  Gebiet  sieben  Männer  in  Ausübung  ihres  Grenzdienstes  ums  Leben.

31  Bürger  aus  Städten  des  heutigen  Landes  Sachsen-Anhalt  wurden  an  der  Berliner  Mauer  und  am  „Eisernen  Vorhang“  in  anderen europäischen Staaten getötet.

 

Ausstellungspraktikum in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn sucht ab sofort laufend Praktikantinnen und Praktikanten zur Unterstützung bei der Erarbeitung der neuen Dauerausstellung "Die DDR-Grenzübergangsstelle Marienborn im geteilten Deutschland und Europa".

Informationen zu den Aufgaben und dem Anforderungsprofil finden Sie hier.

Neue Freiwillige gesucht!

Wenn Du vom 1. September 2019 bis zum 31. August 2020 neue Erfahrungen bei uns in der Gedenkstätte Deutsche Teilung sammeln möchtest, dann bewirb dich jetzt für ein FSJ Kultur oder ein FSJ im politischen Leben!

weitere Infos zu dem Bewerbungsverfahren:

http://www.ijgd.de/dienste-in-deutschland/fsj-politikdemokratie/bewerbung-kontakt.html
https://bewerbung.freiwilligendienste-kultur-bildung.de/Registrierung

oder bewirb Dich in der Gedenkstätte Marienborn: Tel.: 039406/9209-12

sven.sachenbacher(at)stg.sachsen-anhalt.de

 

 

 

Gedenkstättenfahrten in Sachsen-Anhalt werden ab sofort zu 100 Prozent gefördert

Gestern unterzeichneten der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Dr. Kai Langer, und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, eine Kooperationsvereinbarung, die mehr Schulen dazu anregen soll, die Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt zu besuchen. Als Anreiz übernimmt die Landeszentrale für politische Bildung für unbefristete Zeit vollständig die Kosten für Gedenkstättenfahrten.

 

 

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