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Präsentation eines neuen interaktiven Ausstellungselements

01.08.2024, um 17:00 Uhr

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn präsentiert ein neues, interaktives Ausstellungstück. Das Rätselrad ruft mit drei Rätseln dazu auf, sich mit der DDR-Diktatur auseinanderzusetzen. Es soll vor allem Jugendlichen die vielfältigen Einflüsse des SED-Regimes auf das Leben der Menschen in beiden deutschen Staaten veranschaulichen. Die Rätsel greifen dabei die Lebenswelt von jungen Menschen auf. Sie schließen an ihre Erfahrungen an und vermitteln auf diese Weise einen ersten Eindruck davon, was die Diktatur für diejenigen bedeutete, die mit ihr konfrontiert waren.

Elin Daub entwickelte das Element im Rahmen ihres Freiwilligen Sozialen Jahres. Zur Eröffnung stellt Frau Daub das Rätselrad vor und erläutert ihre Ziele und Vorgehensweise hinter dem Projekt. Im Anschluss können es Gäste in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn dauerhaft selbst ausprobieren.

Bei Interesse kann es an andere Institutionen verliehen werden.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei.

 

Jahrestag des Berliner Mauerbaus

13. August 2024

“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...”

Unser Programm

  • um 14:30 Uhr öffentlicher Rundgang (90 Min) in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn inklusive Turmbesteigung; Treffpunkt am Besucherzentrum bei Informationstafel Nr. 12
  • parallel um 14:30 Uhr öffentlicher Rundgang am Grenzdenkmal Hötensleben (60 Minuten); Treffpunkt am Parkplatz

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Rundgänge sind kostenfrei.

Lesung: „Grenzschicksale. Als das grüne Band noch grau war“

28. August 2024, um 19:00 Uhr in Hötensleben

Nirgendwo sonst sind die Spuren der deutschen Teilung noch heute so sichtbar wie am Grünen Band. Einstmals schwer befestigte Grenze ist es nun Naturschutzgebiet. Obwohl diese noch immer im öffentlichen Diskurs präsent ist, mag es vor allem für junge Menschen schwierig sein, das Leben und den Alltag an und mit ihr zu verstehen.

Die hallensische Journalistin Ines Godazgar will die Erinnerung daran wachhalten. Ihr Buch „Grenzschicksale. Als die grüne Grenze noch grau war“ enthält 30 sehr persönliche Porträts von Menschen, die ganz unterschiedliche Erfahrungen aus ihrem Leben auf beiden Seiten der einstigen innerdeutschen Grenze schildern. Darin wird deutlich, wie stark die deutsche Teilung in das persönliche Leben und Arbeiten der Menschen hineinwirkte. Aber auch, wie unterschiedlich man mit dieser Grenze umging. Die geschilderten Lebensgeschichten bestechen durch ihre Nahbarkeit. Sie sind naturgemäß häufig erschreckend, brutal oder tragisch, mindestens so oft aber auch interessant und bewegend, detailreich und spannend, ja oft sogar klug und weise.

Die Lesung findet unweit des Grenzdenkmals im Gemeindehaus Hötensleben statt. Mitherausgeber und Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt, Dr. Kai, Langer, eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Im Anschluss an die Lesung an Frau Godazgar sprechen zwei Zeitzeug:innen über ihre Erfahrungen mit der Grenze.

 

 

Theaterabend

4. September, um 18:00 Uhr

Junge Menschen der Integrierten Gesamtschule Landau sind vom 25. August bis zum 6. September 2024 auf der Suche nach Spuren der ehemaligen DDR. Sie suchen nach Geschehnissen und Geschichten, die Menschen bewegten. Lehrer Uli Roos, Schauspielerin Rimma Chibaeva, Gedenkstättenpädagogin Insa Ahrens und der Grenzdenkmalverein Hötensleben e.V. begleiten die Jugendlichen mit Methoden aus Schauspiel, Bühnenrede und Improvisation.

Am 4. September 2024, um 18:00 Uhr gibt es in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn einen bunten Abend, an dem die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse inszenieren. Sie werden ungewöhnliche Perspektiven hinzuziehen, Atmosphäre schaffen und Objekte sprechen lassen. Das Ergebnis der Präsentation ist noch offen, es wird im Laufe des Projekts erarbeitet. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Unterstützt wird das Projekt von der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn und vom Grenzdenkmalverein Hötensleben e.V.

Tag des offenen Denkmals

08. September 2024

Dieses Jahr unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“

Unser Programm in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

  • 10:30 Vortrag: „Kontrolle, Befestigung, Repräsentation: Der Bau der Grenzübergangsstelle Marienborn“ mit Dr. Felix Ludwig (etwa 30 Min)
  • 11 Uhr Sonderführung durch die Tunnel (etwa 30 Min)
  • 13 Uhr bis 17 Uhr exklusive Einblicke in die Trafo-Station der ehemaligen GÜSt Marienborn;
  • 14:15 Uhr Führung zu historischen Militärfahrzeugen (etwa 30 Min)
  • 15 Uhr Finissage der Ausstellung BLACKBOX HEIMERZIEHUNG zu „Spezialheimen“ in der DDR
  • 16:15 Uhr Sonderführung durch die Tunnel (etwa 30 Min)

Unser Programm am Grenzdenkmal Hötensleben

  • 14:30 Uhr: Öffentlicher Rundgang (etwa 60 Min)