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Wenn Sie Interesse an einem Projekttag haben, melden Sie sich bitte per E-Mail bei unseren pädagogischen Mitarbeiterinnen Insa Ahrens oder Susanne Otto

Hier finden Sie den Ablaufplan und die Einverständniserklärung.

Projekttage für Schüler:innen

Wir passen unsere Projekttage individuell auf die Bedürfnisse der Klassen an. Mögliche Bestandteile eines Projekttages sind:

  • Einzelne Fluchtbeispiele vertiefen 
  • Eigenständiges Erkunden des Außengeländes mit Arbeitsblättern und anschließende Reflektion (90-120 Minuten)
  • Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen (etwa 90 Minuten)
  • Führungen in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn (90 Minuten)
  • Führungen am Grenzdenkmal Hötensleben (60 Minuten)
  • Führung in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn mit Quizfragen für die Schülerinnen und Schüler auf deutsch oder auf englisch. Bitte drucken Sie die Quizfragen vorab in der Schule aus. Die Quizfragen können nur im Rahmen einer Führung beantwortet werden. Sie funktionieren nicht beim eigenständigen Besichtigen des Geländes. Die Auswertung der Quizfragen erfolgt als Nachbereitung in der Schule.
  • Arbeit mit Motion Comics zu den Themen Grenzübertritte, Flucht und Ausreise und Geteilte Geschichte(n)

Schulung für Multiplikator:innen und Referendar:innen

Mögliche Inhalte der Schulung wären beispielsweise:

  • Wie vermitteln wir die deutsche Teilungsgeschichte? 
  • Lernen am historischen Ort 
  • Kennenlernen von Unterrichtsmethoden
  • Bildungsarbeit mit Motion Comics im Schulunterricht

Projekttag für Erwachsene

„Kontrollen und Kontrollierte“

(insbesondere für Angehörige der Polizei und Bundeswehr)

Modulare Angebote in der Erwachsenenbildung

  • Einzelne Fluchtbeispiele vertiefen
  • Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
  • Führungen

Hinweise

  • Die Gedenkstätte bietet die Kapazitäten, Projekttage für bis zu 100 Personen (beispielsweise ein ganzer Schuljahrgang) durchzuführen. 
  • Alle oben genannten Projekttage werden individuell an den Wissensstand der Teilnehmenden, das zeitliche Budget und die Bedürfnisse der Lernenden angepasst.
  • Grundsätzlich ist es möglich, Projekttage zwischen anderthalb und fünf Stunden durchzuführen.
  • Projekttage in der Gedenkstätte sind kostenfrei. Schulen aus Sachsen-Anhalt können sich die Reisekosten erstatten lassen
  • Die Kosten für ein Gespräch mit Zeitzeug:innen betragen 150,00 Euro, da die Zeitzeug:innen anreisen müssen und eine Aufwandsentschädigung erhalten. 
  • Die Gedenkstätte bietet für die Dauerausstellung, das Außengelände und für das Grenzdenkmal Hötensleben Materialien in Leichter Sprache an. 

 

 

Bildungsmaterialien in Leichter Sprache

Die Gedenkstätte hat 2022 neue Bildungsmaterialien in Leichter Sprache entwickelt. Leichte Sprache ist eine vereinfachte Form des Deutschen, die sich beispielsweise an Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringen Deutschkenntnissen oder Demenz richtet. Die Leichte Sprache unterliegt speziellen Regeln und muss – im Unterschied zur Einfachen Sprache – entsprechend zertifiziert werden. Das Sprachniveau entspricht dem europäischen Referenzrahmen A2.

Vier Menschen mit Lernschwierigkeiten haben die Texte in Leichter Sprache auf ihre Verständlichkeit hin überprüft.

Konkret gibt es eine Broschüre zur Dauerausstellung, eine Broschüre zum Außengelände der Gedenkstätte und eine Broschüre zum Grenzdenkmal Hötensleben. Sie können an der Infothek der Gedenkstätte ausgeliehen werden. Zudem wurde ein Faltblatt entwickelt. Es enthält Informationen zu den Öffnungszeiten und Angeboten.