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Wechselausstellungen

„An der Grenze erschossen. Erinnerung an die Todesopfer des DDR-Grenzregimes in Sachsen-Anhalt“ Eine Ausstellung der Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

15. Juni bis 31. März 2020

Auf elf Tafeln informiert die Ausstellung über das Grenzregime an der innerdeutschen  Grenze,  erläutert  mehrere  Einzelfälle  und  listet  erstmalig  alle  bekannten  Todesfälle mit sachsen-anhaltischem Bezug auf.

68 Frauen und Männer wurden von 1949 bis 1989 im Zusammenhang mit dem Grenzregime an der 342 Kilometer  langen  Grenze  des  heutigen  Landes  Sachsen-Anhalt  zu  Niedersachsen  getötet.  Zusätzlich  kamen  in  diesem  Gebiet  sieben  Männer  in  Ausübung  ihres  Grenzdienstes  ums  Leben.

31  Bürger  aus  Städten  des  heutigen  Landes  Sachsen-Anhalt  wurden  an  der  Berliner  Mauer  und  am  „Eisernen  Vorhang“  in  anderen europäischen Staaten getötet.