Menu
menu

Fest der Begegnung zum 36. Tag der Deutschen Einheit, Samstag, 03.10.2026, 10:00 - 17:00 Uhr

Anlässlich des 36. Jahrestag der Deutschen Einheit präsentiert die Gedenkstätte Deutsche Teilung ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm

  • 11:00 Uhr: Ökumenischer Bittgottesdienst unter dem Motto "Plötzlich ist alles anders"
  • 13:00 Uhr/14:30 Uhr/16:00 Uhr: Gespräch mit Zeitzeug:innen
  • 13:30 Uhr - 16:30: Musik der Band Winkel47 aus Bregenstedt

Daneben bietet die Gedenstkätte eine Vielzahl von öffentlichen Rundgängen an:

  • 10:00/12:30 Uhr/15:00 Uhr: Rundgang über das Gelände der Gedenkstätte (60 Minuten)
  • 10:00/12:30/14:30/16:00 Uhr: Führung für Familien mit Kindern zwischen 8 und 12 Jahren (60 Minuten)
  • 11:00/13:00/15:00 Uhr: Öffentlicher Rundgang am Grenzdenkmal Hötensleben (60 Minuten, Treffpunkt: Parkplatz, Schöninger Str., Hötensleben)

Von 13:00 bis 16:00 Uhr können folgende Angebote ständig genutzt werden:

  • Informationsstand des Stasi-Unterlagen-Archivs, Außenstelle Magdeburg
  • Informationsstand des Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Sachsen-Anhalt
  • Einblicke in historische und heutige Funktechnik mit den Funkamateuren in Telekommunikation und Post e.V.
  • Klemmbausteine - kooperativ Bauen und Spielen (für Kinder und Erwachsene von 6 - 99 Jahren)
  • Kinderrallye
  • Bastelstand und Kinderschminken
  • Spiele und Rollstuhlparcours
  • Besichtigung des ehemaligen Kommandantenturms

Alle Angebote sind kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht notwendig

Verschiedene Stände bieten Speisen und Getränke an. 

Hier finden Sie das Programm zum Fest der Begegnung

Mythos Streckmetall. Zur Herkunft des wichtigsten Sperrelementes der innerdeutschen Grenze, Donnerstag, 22.10.2026, 17:00 Uhr

Salzgitter oder Schweden – dort soll der berüchtigte Streckmetallzaun angeblich produziert worden sein. Der Legende nach wurde er im Westen hergestellt, in die Grenzzäune der DDR eingebaut und trug so dazu bei, ein Land und seine Bewohnenden einzusperren. Doch stimmt das wirklich? Und woher kam der Zaun tatsächlich?

Diesen Fragen geht Lothar Engler in seinem Vortrag nach. Als Vorsitzender des ehrenamtlich arbeitenden Grenzerkreises Abbenrode und ehemaliger Bundesgrenzschützer beschäftigt er sich seit Jahren mit der Geschichte der innerdeutschen Grenze. Gemeinsam unter anderem mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt hat er der Produktion und Herkunft des Streckmetalls nachgespürt und stößt dabei auf überraschende Erkenntnisse.

Herr Engler wird über die Bedeutung des Streckmetallzauns sprechen und erläutern, was seine Recherchen ans Licht gebracht haben.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Erzähl-Café: Morsleben – Romanik und Atommüll. Die Transformation der Grenzregion und ihrer Orte, Sonntag, 25.10.2026, 15:30 Uhr

Unmittelbar im Grenzgebiet lagerte die DDR ihren Atommüll. Noch heute ist der Name Morsleben als Endlager für radioaktive Abfälle nahe der Grenzübergangsstelle Marienborn bekannt. Kaum jemand denkt dabei an einen architektonisch durch die romanische Petruskirche und das historische Gutshaus Morsleben geprägten 800 Jahre alten Ort – ebenso wenig wie die Geschichte um Zwangsarbeit untertage in der Zeit des Nationalsozialismus.

Als 1989/1990 das DDR-Grenzregime aufbrach, bedeutete dies auch für Morsleben einen radikalen Wandel: Mit der Grenze verschwand einerseits ein Teil der Arbeitsplätze sowie Läden, Kneipen und Menschen im Ort. Andererseits war das Ende der Teilung eine Chance, neue Wege zu beschreiten.

Wie erlebten die Menschen in Morsleben die Transformation ihres Ortes und der ehemaligen Grenzregion? Welche Rolle spielen der ehemalige Grenzübergang, die Bergbautradition und die lokale Erinnerungskultur? Wie prägen Teilungs- und Transformationszeit den Ort bis in die Gegenwart?

Über diese und andere Fragen laden wir zum Gespräch ein – von und mit Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Morsleben.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung findet im Dorfgemeinschaftshaus Morsleben statt!

Öffentlicher Rundgang zum Reformationstag

Samstag, den 31. Oktober 2026, um 14:30 Uhr, Treffpunkt vor dem Besucherzentrum der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn

Zu besichtigen sind das Außengelände mit der Passkontrolle Einreise, der Zollabfertigung, der Wechselstelle und dem Kommandantenturm.

Der Rundgang dauert rund 90 Minuten.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Öffentliche Rundgänge zum 36. Jahrestag des Mauerfalls, Montag, 09.11.2025

Anlässlich des Jahrestages bietet die Gedenkstätte um 15:30 Uhr einen öffentlichen Rundgang über das Gelände des ehemals größten innerdeutschen Grenzübergangs an. Zu besichtigen sind das Außengelände mit der Passkontrolle Einreise, der Zollabfertigung, der Wechselstelle und dem Kommandantenturm.

Ebenfalls um 16:00 Uhr gibt eine Führung am Grenzdenkmal Hötensleben eine Übersicht über den Aufbau der DDR-Grenzsperranlagen in den 1980er Jahren. Auf einer Länge von 350 Metern ist das todbringende System aus Mauern, Streckmetallzäunen und Beobachtungstürmen erhalten geblieben.

Der Eintritt und die Teilnahme an den Rundgängen sind kostenfrei.

Familienführung zu Nikolaus, Sonntag, 06.12.2025, um 14:30 Uhr

Unsere Besucherbegleiterin erklärt während des Rundgangs die Geschichte der deutschen Teilung und der ehemaligen Grenzübergangsstelle Marienborn auf kindgerechte Weise. Die Führung ist für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren geeignet und dauert etwa eine Stunde.

Treffpunkt ist vor dem Besucherzentrum der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn am 2. Weihnachtsfeiertag und über den Jahreswechsel geöffnet

Die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn ist auch in diesem Jahr während der Weihnachtszeit und über den Jahreswechsel geöffnet. Lediglich am 24. und am 25. Dezember 2025 bleibt sie geschlossen. An allen anderen Tagen können die Besucherinnen und Besucher von 10:00 bis 17:00 Uhr den historischen Ort besichtigen.

Am Samstag, dem 26. Dezember, am Donnerstag, dem 31. Dezember und am Freitag, dem 1. Januar finden jeweils um 14:30 Uhr kostenfreie öffentliche Rundgänge statt. Die Führungen dauern rund 90 Minuten und beinhalten unter anderem eine Besichtigung der Passkontrollbaracken, der Zollabfertigung und des Kommandantenturms. Treffpunkt ist an der Infothek im Besucherzentrum. 

Das Grenzdenkmal Hötensleben ist ganzjährig frei zugänglich.

Eine Anmeldung für die öffentlichen Rundgänge ist nicht erforderlich. 

Öffentlicher Rundgang in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn am Mittwoch, dem 6. Januar 2027, um 14:30 Uhr

Am Dreikönigstag, dem 6. Januar 2024, ist die Gedenkstätte normal von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet. Um 14:30 Uhr findet ein öffentlicher Rundgang statt. Der Rundgang dauern rund 90 Minuten und beinhalten unter anderem eine Besichtigung der Passkontrollbaracken, der Zollabfertigung und des Kommandantenturms. Treffpunkt ist an der Infothek im Besucherzentrum. 

Das Grenzdenkmal Hötensleben ist ganzjährig frei zugänglich.

Zum Seitenanfang