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Veranstaltung vom 7. Juli krankheitsbedingt auf Herbst 2022 verschoben | Film und Vortrag mit Dr. Christian Hellwig

Sehr geehrte Damen und Herren, 

aufgrund von Krankheit des Historikers Dr. Christian Hellwig, entfällt der Vortrag und das Gespräch „Die inszenierte Grenze – Flucht und Teilung in deutschen Spielfilmen der 1950er und 1960er Jahre“ am Donnerstag, dem 7. Juli 2022, um 17 Uhr in der Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn. Der Vortrag wird auf den Herbst verschoben.  

Vielen Dank für Ihr Verständnis. 

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Für beinahe vierzig Jahre war die innerdeutsche Grenze für alle Deutschen beiderseits des „Eisernen Vorhangs“ ein Teil ihres Alltags – und ihrer Populärkultur. Nicht nur der erste Tatort erzählte 1970 mit Taxi nach Leipzig eine deutsch-deutsche Kriminalgeschichte. Schon wenige Jahre nach der Abriegelung der Demarkationslinie am 26. Mai 1952 spielte die Grenze in einigen Kriminal- und Spionage-Streifen der Bundesrepublik eine prominente Rolle.

Auf diese Weise entstanden wichtige Quellen, die Aufschluss geben, welche Bilder westdeutsche Künstlerinnen und Künstler und Filmemacherinnen und Filmemacher der DDR über die Grenze vermitteln wollten. Mehr noch: Es waren solche Produktionen, die über Jahrzehnte hinweg für Millionen Kinogängerinnen und Kinogänger die Vorstellungen der nur einseitig zugänglichen Grenze prägten.

Der Historiker Dr. Christian Hellwig (Hannover) zeigt anhand von Filmausschnitten und Bildern wie die innerdeutsche Grenze und ihre Akteur:innen im Film dargestellt wurden. Dabei werden Produktionen wie Himmel ohne Sterne (1955) und Verspätung in Marienborn (1964) betrachtet.

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist kostenfrei.

Wir freuen uns auf ihren Besuch.