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Pädagogische Angebote

Projekttage sind Lernveranstaltungen, in deren Rahmen sich die Teilnehmer das Wissen selbst erarbeiten und sich anschließend gegenseitig präsentieren. Nach einer Überblicksführung über das Gedenkstättengelände erschließen sie sich in bis zu vier parallelen Workshops bestimmte Themen der deutschen Teilung und dem DDR-Grenzregime. (s.u.). Dafür analysieren sie Exponate in der Dauerausstellung, sammeln auf dem Gelände der Gedenkstätte Informationen oder werten Originaldokumente bzw. Quellen in Form von Audio- und Videomitschnitten oder biografische Informationen aus. Am Ende des Projekttages präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse im Plenum.

Die Projekttage sind für alle Gruppen kostenfrei.

Projekttage für Schüler und Schülerinnen der 9. bis 12. Schulklassen

Workshops zur Auswahl

Fluchten und Ausreisen aus der DDR
Zwangsaussiedlungen aus dem Sperrgebiet der DDR und das Leben an und mit der Grenze
Die Grenztruppen und das Grenzregime der DDR
Das MfS (die Stasi) in der DDR und auf der GÜSt Marienborn

Bis zu 30 Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig an einem Projekttag teilnehmen. Schülerprojekttage werden immer individuell mit den Lehrerinnen und Lehrern entwickelt.

Moderierte Zeitzeugengespräche

Auf Nachfrage können entsprechend des gewünschten Themas eines Projekttages Zeitzeugen eingeladen werden. Die Kosten für ein Zeitzeugengespräch betragen 150,00 Euro.

Dauer eines Projekttages: ca. 3 ½ – 5 Stunden

Projekttag für Schüler und Schülerinnen der 5. bis 8. Schulklassen

„Die Zeit ist reif! Entdeckungsreise mit Fritzi“

Durch das Projekt „Die Zeit ist reif! Entdeckungsreise mit Fritzi“ soll ein Forum für eine lebendige Auseinandersetzung mit der DDR-​Vergangenheit für die jüngste Generationen geschaffen werden. Die schwer verständlichen und teils sogar unvorstellbaren Ereignisse der deutsch-​deutschen Geschichte macht der Zeichentrickfilm Kindern zugänglich. Er vermittelt die Themen kindgerecht, angepasst an ihre Alltagserfahrungen und Lernprozesse. Im Workshop soll der Animationsfilm gemeinsam mit Kindern analysiert, dekonstruiert und reflektiert werden. Am historischen Ort der ehemaligen Grenzübergangstelle Marienborn möchten wir vor allem die Diversität von Geschichte vermitteln. Das zentrale Thema der Grenzöffnung im Jahr 1989 könnte anhand von Zeitzeugenberichten und fotografischen Material mit den Kindern besprochen werden.

Projektablauf

Filmvorführung „Fritzi – Eine Wendewundergeschichte“ von Ralf Kukula und Matthias Bruhn

Workshop / Abschlussdiskussion

Dauer des Filmes: 86 Min.

Dauer des Workshops: 45 Min. oder 90 Min. (nach individueller Absprache)

Lernziele des Projektes

Wissensaneignung von geschichtlich wichtigen Ereignissen durch einen Film und die Erkundung, der ungewöhnlichen Vergangenheit (Grenzsystem und Öffnung der Grenze in der GÜSt Marienborn);

Kennenlernen eines historischen Ortes;

Kennenlernen des Unterschieds zwischen realer Vergangenheit und fiktiven, erfundenen Elementen am Beispiel des Films;

Begriffe, die Kinder lernen können: das geteilte Deutschland, die DDR, die innerdeutsche Grenze/Mauer, das Ministerium für Staatssicherheit (Stasi), die Friedliche Revolution.

 

Anmeldungen für Projekttage

Małgorzata Cebulska

Pädagogische Mitarbeiterin

Tel.: +0049 39406 9209 12

Fax: +0049 39406 9209 9

E-Mail: malgorzata.cebulska(at)erinnern.org