Bildungsangebote

Schüler während einer Führung an der ehemaligen "Gamma Kanone"
Schüler während einer Führung an der ehemaligen "Gamma Kanone"

Wie kaum ein anderer Ort ist die Gedenkstätte Deutsche Teilung Marienborn geeignet, die deutsch-deutsche Geschichte von 1945/49 bis 1989 nachzuvollziehen. Die Gedenkstätte Marienborn und das nahe gelegene Grenzdenkmal Hötensleben, das Teil der Gedenkstätte ist, stehen symbolisch für die Teilungsgeschichte Deutschlands und vermitteln ein umfassendes Bild des Grenzregimes und der systematischen Kontrollen der DDR-Organe an den Grenzübergangsstellen.

 

Die Schülerinnen und Schüler erfahren bei einem Besuch der Gedenkorte von der Bedeutung der Transitstrecke nach West-Berlin, sie beschäftigen sich mit den Abläufen und Hintergründen der Arbeit an der ehemaligen Grenzübergangsstelle (GÜSt) Marienborn und mit Erfahrungsberichten der Reisenden, die fast ausschließlich aus der Bundesrepublik stammten.

 

In Hötensleben stehen die Entwicklung der Grenzanlagen, Zwangsumsiedlungen, Fluchten und das Leben im Sperrgebiet der DDR im Vordergrund. Darüber hinaus erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen über das Leben der Menschen in Ost- und Westdeutschland an der ehemaligen innerdeutschen Grenze und in einem geteilten Land. Die beiden original erhaltenen und unter Denkmalschutz stehenden Orte bieten „Geschichte zum Anfassen“. Sie fördern ein historisches Bewusstsein und laden die Schülerinnen und Schüler ein, sich an den historischen Schauplätzen aktiv, eigenständig und kritisch mit der Geschichte auseinander zu setzen.

 

Die folgenden pädagogischen Angebote können separat durchgeführt oder modulartig zusammengestellt werden. Dazu beraten die pädagogischen Mitarbeiter der Gedenkstätte gern.

Alle Angebote sind mit Ausnahme von Zeitzeugeninterviews kostenlos.